Wasserstandvorhersagen

April 13th, 2008

Anbei finden Sie die Wasserstandshvorhersagen für die wichtigsten Flüsse:

Deutschland - Baden Württemberg

Deutschland - Bayern

Deutschland - Hessen

Deutschland - Rheinland Pfalz

Österreich - Vorarlberg 

Schweiz - Gesamt

Der Frühjahrstip unter den Trockenfliegen “Märzbraune”

April 5th, 2008

Eine schöne Bindeanleitung für unseren Trockenfliegentip zum Saisonanfang findet Ihr hier.

Wir binden diese Fliege auf eine Hakengröße 16.

Viel Erfolg und laßt uns wissen was Ihr für Bindeergebnisse erzielt habt und natürlich Fänge.

Bindeanleitungen für CDC Fliegen, Hechtstreamer und Realistic Flies

April 5th, 2008

Interessante Bindeanleitungen haben wir gefunden bei Small Loop.

Neben schönen CDC Fliegen findet Ihr auch Hechtstreamer und Realistic Flies

Fliegenfischen Chile - Coyhaique

Februar 24th, 2008

Wenn man schon mal da ist, muss man auch fischen gehen. Nach diesem Motto wurden 3 Tage des Urlaubs zum Fliegenfischen genutzt. Zugegeben hätten es mehr sein können. Aber diese wenigen Tage haben auf jeden Fall das mitschleppen der Ausrüstung gerechtfertigt.

An Tag 1 ging es auf eigene Faust von der Mincho’s Lodge an den Rio Simpson. Schließlich kann man einen solchen Bilderbuchnachmittag nicht einfach verstreichen lassen, wenn man in einer Lodge 5 Minuten zu Fuß von diesem Fluß wohnt.

Der Abschnitt gilt als nicht sehr attraktiv, aber es war eine schöne entspannte Fischerei.

An Tag 2 ging es dann richtig los mit Sebastian, unserem Guide. Wir fuhren eine gute Stunde flußabwärts und gingen mit eine Boot auf den Rio Simpson. Der Fluß ist ein Traum in vielerlei Hinsicht. Sauber, landschaftlich toll gelegen, voller Idylle und Ruhe, mit gutem Fischbestand und sehr abwechslungsreich. Hier kann man alles erleben was einen Fluß auszeichnet.

Wir bereiteten 2 Ruten vor. Eine #7 mit Sinkschnur zum streamern und eine Rute #5 mit Schwimmschnur für die Trockenfliege. Beide Varianten können hier sehr erfolgreich und je nach Flußabschnitt eingesetzt werden.

Erstes Highlight war dann eine schöne Forelle auf Trockenfliege in einer ruhigen Seitenströmung. Weitere Fänge folgten.

Aber schnell war auch klar, da aufgrund des unglaublichen Wetter der letzten Tage (blauer Himmel, kein Wind und mehr als 30 Grad) die Fische sehr heikel sind. Daher galt es die besten und feinsten Tippets auszupacken und Fliegen ab max. Hakengröße #18 einzusetzen.

Dazu galt: Der erste Wurf muß perfekt präsentiert werden!

Die Fischerei war klasse und anspruchsvoll und so verging ein 13 Stunden Angeltag wie im Flug.

An Tag 2 ging es zunächst an den Rio El Toqui. Flußaufwärts versuchten wir es nach einigen Versuchen mit Maifliegen dann mit großen Terrestrials. Und diese waren an diesem Tag sehr erfolgreich. Dieser Fluß zeichnet sich durch viele kleinere Rinnen und Pocketwater aus. Hier konnten wir viele schöne Bach- und Regenbogenforellen überlisten. Diese Art der Fischerei war vollkommen ander als am Vortag aber genause spannend und schön.

Ein Highlight war gegen Mittag ein Pool in welchem wir mind. 40 große Königslachse beobachten konnten, welche sich hier ausruhten auf Ihrem Weg weiter flußaufwärts. Und sprang auch noch genau vor unserer Nase einer dieser majestätischen Fische in hohem Bogen aus dem Wasser.

Nach einem entspannten Lunch mit Pancho und Sebastian ging es weiter an den Rio Manuhuales.

Auch dieser Fluß ist wieder wunderschön in die Natur eingebettet und genial zu befischen. Wir trafen auch hier wieder kampfstarke und toll gewachsene Forellen. Dieses Mal, wie schon teilweise am El Toqui fingen wir mit einer Kombi aus Terrestrial und Nymphe. Diese Art der Fischerei hat sich als sehr spannend und sehr effektiv erwiesen und paßt ideal zur Befischung von mittel bis tiefen Seitenströmungen.

Insgesamt tolle Tage in einer wunderbaren Umgebung mit sehr freundlichen und natürlichen Menschen.

Sebastian und Pancho sind zu erreichen unter Fly Fish Patagonia.

Pancho bewirtschaftet mit seiner ebenso netten Frau Alejandra zudem die Los Torreones Lodge, welche wunderschön gelegen ist am Rio Simpson. Und von Ihnen einfach nur traumhaft ist.

Und nicht zu unterschätzen: Zum Abendsprung kann man einfach kurz noch mal an den Fluß, wenn es einen noch einmal packt.

Störchenreservoir Seltz Frankreich 2008 - Saisonstart

Januar 16th, 2008

Das Jahr 2008 hat gerade begonnen und “The Greenest” startet in die 4. Fliegenfischersaison. Rückblickend wurde es Jahr für Jahr schöner, erfolgreicher und leidenschaftlicher. Doch leider wurden wir in unserem Drang, dieses wunderbare Hobby auszuüben, dieses Jahr einige Zeit zurück gehalten. Nachdem der Winter über die Weihnachtsfeiertage härter wurde als wir es uns vorgestellt hatten, mussten wir einige schöne Plätze auf unserer Wintertour streichen. Die ersten beiden Wochen des neuen Jahres verbrachten wir also nicht mit rhythmischen Würfen, atemberaubenden Drills und abrupten Fluchten, sondern mit dem feinmotorischen Handwerk des Fliegenbindens. Neben dieser fast zu ruhigen Übergangsbeschäftigung suchten wir aber auch nach neuen aufregenden und vor allem herausfordernden Gewässern für das kommende Jahr. Neben den Traumflüssen in Chile sind auch Slowenien und Schweden in die nähere Auswahl gekommen. Da wir neben dem Lachs auch noch keiner der berüchtigten Marmoratas unsere Zeit gewidmet haben, sind beide Länder mit ihren natürlichen Flussläufen und beeindruckenden Landschaften sehr reizvolle Ziele.

Da ich ursprünglich vom Saisonstart 2008 berichten wollte, möchte ich nun auch damit anfangen. Was ich vorweg sagen kann, er war anders als wir es uns vorgestellt hatten.

Einer der wenigen Seen in Frankreich der nicht ganz gefroren war und an dem wir letztes Jahr schon einen Traumbeginn hatten, war das Storchenreservoir in Seltz. Als wir um ca. 9 Uhr ankamen, waren schon einige deutsche und französische Fischer am Wasser. Nachdem wir die Scheine gekauft und noch schnell einen wärmenden Kaffee getrunken hatten, richteten wir unsere Sachen. Da der See in Seltz teilweise wirklich tief ist, hatten wir unsere noch unbenutzten Sinkschnüre aufgespult und hofften dadurch einige kapitale Fische überlisten zu können. Voller Tatendrang und mit dem Gefühl von vier Wochen ohne Fliegenfischen, störten uns weder die niedrigen Temperaturen noch das kalte Wasser zwischen den Fingern.

Zu Beginn versuchten wir es am Großen See vom Steg aus. Extra mit 5er TipFlex und 6/7er ausgerüstet um auch größeren Exemplaren Stand halten zu können. Doch weder auf kleine noch auf größere Streamer jeglicher Art konnten wir eine Attacke verursachen. In den Wochen zuvor hatte ich, aus Spaß, einen sehr großen dunkelgrünen etwas komisch wirkenden Streamer gebunden. Eigentlich wollte ich ihn direkt wieder entsorgen um den 2er Haken noch sinnvoll nutzen zu können, doch er wanderte irgendwie in meine Box. Genau diesem wirklich seltsamen Streamer gab ich nach einiger Zeit eine Chance. Wie sollte es anders sein, genau diesem schwamm die erste Forelle nach, drehte aber kurz vor mir ab. Das sollte es in den ersten drei Stunden gewesen sein. Der mysteriöse Streamer wanderte, mit der Absicht in zuhause direkt zu demontieren, in die Box zurück. Uns war kalt und der Magen knurrte auch schon. Also pausierten wir eine Stunde und gönnten uns Speis und Trank.

Nach dem Mittag begannen wir am anderen See. Nachdem einige Fischer schon mehrere Fische landen konnten, fragten wir uns, was wir falsch machten. Nach einigen Minuten stellten wir fest, nichts. Mein kleiner brauner Wooly Bugger hatte eine Forelle zum Anbeißen verleitet. Die Freude hielt nur kurz. Bevor ich den Fang erblicken konnte, war dieser auch schon wieder in den Tiefen des Sees verschwunden. Kurze Zeit darauf konnten wir aber doch noch das erste Exemplar landen. Eine sehr gut genährte und kampfstarke Regenbogenforelle hatte sich wohl ein wenig zu sehr in den kleinen Wooly verliebt. Einige Bisse später, verschlug es uns jedoch wieder zu den tiefen Stellen im Großen See.

Diesmal mit schweren dunklen Streamern, sollte es doch noch ein Happy End für die Sinkschnüre geben. Nach nur wenigen Würfen streckte sich die Schnur und mein erster Fisch zog mir fast die Rute aus der Hand. Nach einem harten Drill konnte ich den kräftigen Burschen vorsichtig vom Haken lösen und wieder in Wasser zurücksetzen. Ein gelungener Auftakt ins Jahr 2008. Was darauf folgte, war sensationell. In den kommenden zwei Stunden fingen wir an die 10 Fische. Dabei ist zu erwähnen, dass der von mir zuvor abgeschriebene Streamer erheblichen Anteil an der großen Ausbeute hatte. Vielleicht wollte er aber auch nur nicht an meiner Rute zum Erfolg führen.

Nach einigen schönen Drills brach die Dunkelheit schneller herein als es uns lieb war. Nachdem wir über einen angeblich schlechten Besatz und ausbleibende Fänge an diesem Gewässer gelesen hatten, mussten wir feststellen, dass hier noch einige Top-Exemplare in den Tiefen des Storchenreservoirs auf Beutezug gehen.

Als Einstieg in ein weiteres Jahr Fliegenfischen, war dieser Tag wirklich wunderbar. Absolut zufrieden und mit der Erinnerung an harte Drills, schnelle Fluchten und schöne Forellen, traten wir die Heimreise in Richtung Schweiz und Deutschland an. Wichtigste Erkenntnis des Tages war, dass wir wieder einmal einen wunderbaren Tag in der Natur hatten, der uns zudem mit einigen Leckerbissen versüßt wurde.

Streamer Made by TG

Januar 5th, 2008

Heute wurden zwei neue Streamer gebunden.

Clouser Grey Aunt
(Hakengröße #4, Bucktail in weiß und schwar, zusätzlich beschwert durch Kupferdraht in der vorderen Körperhälfte)

Clouser Grey Aunt

Streamer Green Red Tag
(Hakengröße #10, Rabbit Zonker Strips grün, zusätzlich beschwert durch Kupferdraht als Fixierung des Conehead)

Streamer Green Red Tag

Informationen zur Fängigkeit kommen nach dem nächsten Angeltrip.

Störchenreservoir Seltz Frankreich 17.11.2007

November 24th, 2007

Nachdem dem glücklosen Versuch die Fähre zu benutzen (sie fährt einfach nicht, zumindest aktuell nicht) und wir die Rheinbrücke gefunden hatten, kamen wir im Störchenreservoir oder korrekter Reservoir des Cigognes an. Nach einem schönen Kaffee beim Ticketkauf ging es an das Wasser. Es war kalt, einsam, ruhig und genau richtig zum fischen.

Man hat hier quasi zwei Seen, welche durch einen langen Kanal verbunden sind. Das Fischen im Verbindungskanal ist meist sehr erfolgreich. In den beiden Seen kann man vom Ufer aus fischen. Des weiteren hat es einige Stege von denen man auch sehr gut fischen und werfen kann.

Nach anfänglichen Versuchen mit Streamern (erfolglos) gingen wir zu Nymphen über (erfolglos) und dann, ich traue es mir kaum zu sagen, zu Lachseiern (sehr erfolgreich). Wichtig ist, dass die Lachseier langsam absinken. Erfolgreich waren vorallem rötliche Töne (Pink, Knallrot, Dunkelrot). Ab Mittags stiegen wir dann wieder um auf Streamer und diese waren dann sehr erfolgreich im großen See.

Da die Fische von der Tiefe aus den Streamer teilweise bis zur Oberfläche und vor unsere Füße verfolgten um dann zuzubeißen, konnten wir tolle Bisse sehen und das Verhalten der Forellen studieren. Besonders erfolgreiche Streamer waren grün (stark beschwert) und pink (beschwert).

Insgesamt ein klasse Tag mit erfolgreichen Fängen. Leider gelang es uns “nur” Regenbogenforellen zu fangen. Es soll ja auch noch andere Forellenarten geben. Was wir auch beobachten konnten waren Hechtattacken. Daher ist es sicherlich auch einmal lohnenswert auf Hecht zu gehem im Reservoir des Cigognes.

Lac de la Moselotte Frankreich 02.11.2007

November 3rd, 2007

Heute starteten wir bei Kälte und im Nebel. Die Temperatur lag zwischenzeitlich bei gerade noch 1°C. Aber je näher wir unserem Ziel, dem Lac de la Moselotte in Ville de Saulxures sur Moselotte kamen desto besser wurde das Wetter. Bei der Ankunft an diesem wunderschön gelegenen See hatten wir blauen Himmer und Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. Besser geht es nicht.

Der See ist sehr schön gelegen und toll angelegt. Überall gibt es hervorragende Möglichkeiten zum werfen. Die Chance auf einen schönen Fisch hat man an sehr vielen Plätzen rund um den See. Daher stört es auch nicht wenn einige Kollegen auch am See Ihr Glück versuchen.

Auf dem See sind auch Boote, Pontoon und Belly Boote erlaubt. Man kann vom Ufer aus erstklassig fischen, aber ein Boot ist sicher auch eine gute Möglichkeit. Wir haben uns auf das Werfen von Außen beschränkt und sind damit sehr gut gefahren.

Die Fische, in der Regel Regenbogenforellen, waren sehr oberflächenaktiv. Was uns auch schnell dazu gebracht hat auf Trockenfliegen umzusteigen vom Streamern. Das brachte auch guten Erfolg. Ebenso wie Naßfliegen.

Die Fische waren aber trotz einiger Aktivität auf der Wasseroberfläche sehr heikel und wählerisch. Eine zu heftige Landung der Schnur in der Nähe eines Fisches brachte diese direkt dazu zu fliehen. Ebenso ein Schatten auf dem Wasser. Das heisst: Vorsicht und möglichst feines Vorfachmaterial.

Gleiches gilt für die Wahl der Fliegen. Ein zu großes Muster oder eine bestimmte Farbe: Reine Desinteresse. Die richtige größe, die richtige Farbe: Großes Interesse mit der Chance auf eine große und kampstarke Forelle.

Rundum ein gelungener Tag an einem sehr schönen See. Empfehlung!

Lindenstöckle Frankreich 01.11.2007

November 1st, 2007

Am 1.11.2007 bei schönem aber kalten Wetter haben wir es geschafft. Endlich mal am Lindenstöckle. Aber erst galt es den See auch zu finden. Im nachhinein nicht ganz so schwer.

Der See ist sicherlich nicht ein Traum von Natur aber das Wasser ist sehr sauber wie auch die Anlage selbst. Und der Fischbestand läßt nicht viel zu wünschen übrig. Regenbogenforellen werden nach Angaben des Inhabers eingesetzt. Ansonsten gibt es noch Schleien, Rotaugen, Barsche, Sonnenbarsche, Karpfen und Hechte (auch selbst gesehen, aber leider nicht gefangen). Ansonsten wohl auch Welse und Schwarzbarsche.

Uns gelang es einige schöne Regenbogenforellen zu überlisten. Als fängig haben sich neben Streamer auch Trockenfliegen erwiesen.

Eine Rute in Klasse #5 ist das optimale Gerät für die kampfstarken Regenbogner.

Insgesamt eine schöne und interessante Möglichkeit weiter mit der Fliege zu fischen, wenn die Flüsse wegen der Schonzeit geschlossen sind.

Breg Deutschland 09.2007

Oktober 28th, 2007

Die Breg ist ein kleiner Fluss, welcher sich schön durch die Natur schlängelt und eine sehr schöne Fliegenfischer ermöglicht.  Der Fluss hat einen sehr guten Bestand an Bachforellen, Regenbogenforellen und auch Äschen sind zu sichten und zu fangen.

Es ist keine einfache Fischerei, aber eine sehr abwechslungsreiche. Es gibt gute Chancen auf kapitale Fänge, wenn man vorsichtig genug ist und wenn man den ersten Anwurf auch richtig setzt. Und wenn man die richtige Fliege ausgewählt hat.

Ansonsten kann der Tag auch sehr lange werden und man wird sich sehr  wundern, wenn man einen Kollegen trifft, welcher von einem guten Fang erzählt.